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Vermeidung von Blasen |
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| Info |
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Dies ist nur meine persönliche - nicht medizinische
- Anleitung zur ERST-Versorgung von Blasen während
des Jakobswegs. Bei Infektionen oder sonstigen Komplikationen
wenden Sie sich bitte an einen Arzt. |
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| A) Vorsorge ist
besser als Nachsorge |
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Vor der Reise sollte man das Gehen mit dem Rucksack
trainieren und den Rucksack schon mal ein paar Mal für
kurze und längere Strecke zur Probe tragen. Das ist eine
gutes Training für die Schultermuskulatur und auch für
die Beine, die durch den Rucksack beim Gehen statisch anders
belastet werden. |
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Die Schuhe sollten natürlich auch schon
- und gleich mit den richtigen Socken - getestet und eingelaufen
sein. |
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| B) Blasen- Vorsorge |
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Erstaunt mußte ich auf dem Jakobsweg feststellen,
dass viele Menschen mit Blasen an den Füßen keine
Erfahrung haben.
Als erstes gilt: SOBALD man beim Laufen spürt,
dass etwas drückt oder stört ... sofort handeln
... Socken und Schuhe kontrollieren und gegebenenfalls die kritische
Stelle mit Pflaster (oder mit "Tape" - gibt es in
jeder Apotheke) abkleben, damit kein weiterer Reiz eine Blase
verursacht.
Damit es gar nicht soweit kommt, sollte man
a) gute eingelaufene Schuhe und
b) gute getragene Socken haben. Ich bin von der
Rechts-/LInks-Wandersocken begeistert.
c) Sehr gut finde ich auch den Hirschtalg. Man cremt sich die
Füße schon ein paar Tage vor der Wanderung täglich
damit ein und dann auch jeden Morgen vor der Wanderung. Das
macht die Haut strapazierfähig und geschmeidig.
(man hat etwas das Gefühl, dass die Füße leichter
Schwitzen, aber das ist ok)
Viele Leute schwören auch darauf, dass man die Socken während
der Wanderung nicht wäscht ...., Hintergrund ist, dass
gewaschene Socken die Haut entfetten und damit die Haut leichter
reizbar wird. Mit dem Hirschtalg wird unter anderem diesem Effekt
entgegengewirkt und man muß nicht mit seinen stinkenden
Socken die Umwelt quälen.
Tape = elastisches Pflaster
Es gibt viele Angebote für Tape. Allen bekannt ist
das Leukoplast, anderes Sporttape ist aber genauso gut.
Am Besten eines mit Breite von ca. 2,5 cm
einpacken - mit glattem Rand, nicht gezackt, da sich die
Ecken "aufwiegeln" können.
(Es gibt Tape in jeder Apotheke in Spanien, also nur eine
Rolle einpacken) |
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| Im Sportbereich wird Tape
übrigens zum Schutz vor Überdehnung eines Gelenks
verwendet, dazu wird durch das fixierende Band der Bewegungsbereich
des Gelenks eingeschränkt, um weitere Überdehnungen
zu verhindern. |
Tape
bei Amazon.de
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| C) Blasen-Versorgung |
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Fast alle Pilger haben früher oder
später die erste Blase ....
Falls dann doch eine Blase da ist, diese vorsichtig mit einer
Nadel oder Nagelschere (sollte zumindest sauber und vorher
mit Feuerzeug zur Desinfektion erhitzt werden) öffen
und die gesammte Flüssigkeit vorsichtig herausdrücken,
ohne das Häutchen zu lösen. Die Öffnung sollte
groß genug sein, dass sie sich nicht gleich wieder verschließt
und nachkommende Flüssigkeit austreten kann, sonst bildet
sich umgehend eine neue Blase.
Wenn die Blase also geöffnet und geleert ist, diese mit
gutem Pflaster fest verkleben (oder statt mit Pflaster besser
noch mit Tape), damit die Reibung das Häutchen nicht
endgültig wegreißt. Damit sollte dann schmerzfreies
Laufen möglich sein. Achtung: weitere Druckstellen durch
Pflaster möglichst vermeiden.
Das Pflaster solange drauf lassen, wie möglich - also
auch über mehrere Tage (außer wenn sich eine Infektion
innen gebildet hat oder das Häutchen ab ist ...
Wenn die Stelle/Wunde offen ist .. also das Häutchen
der Blase weg ist, hilft nur noch das "Blasenpflaster",
das man wie eine zweite Haut darüber klebt und ebenfalls
mehrere Tage dort beläßt, bis neue Haut von untern
her gebildet wurde.
Blasenpflaster
bei Amazon
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... natürlich sollte man, wenn
man Blasen hat,
ein paar Tage nicht weiterwandern,
bis die Blasen verheilt sind
... auf dem Jakobsweg aber..... |
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